Mit äußerlichen Anwendungen gegen Nervenschmerzen vorgehen

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Topische Mittel im Einsatz

Der Einsatz topischer Medikamente für neuropathische Schmerzen, also der Einsatz von äußerlich anwendbaren Mitteln wie beispielsweise Cremes, Sprays oder Salben bei Schmerzen, die durch verletzte Nerven hervorgerufen werden, ist auf dem Vormarsch und erscheint vielen Betroffenen verlockend. Keine Tablette muss geschluckt, keine Injektion verabreicht werden. Die äußerlich angewandte Medizin ist minimal invasiv und in der Anwendung lokal, sie betrifft nicht den gesamten Organismus.

Was versteht man unter neuropathischen Schmerzen?

Neuropathische Schmerzen, das sind Schmerzen, die ein geschädigter Nerv hervorrufen kann. Man kann sich vorstellen, dass dieser Nerv ein Signal an das Hirn schickt und Schmerz mitteilt, obwohl weder Krankheit noch Verletzung den mitgeteilten Schmerz verursachen. Das Signal ist also eine Fehlmeldung, keine Fehlermeldung.

Schäden der Nervenstruktur können auf vielfältige Weise entstehen. Durch Traumata, also beispielsweise Unfälle oder Operationen, aber auch durch Krankheiten. Es können einzelne Nerven, Topische Medikamente für neuropathische Schmerzen aber auch ganze Bereich im peripheren oder zentralen Nervensystem betroffen sein.

Eine der wichtigsten Aufgaben von Nerven im menschlichem Körper ist es, schmerzhafte Wahrnehmungen an das Hirn zu übermitteln. Dies dient dem Schutz: Wenn einem die Hand weh tut, weil man an etwas Heißes gefasst hat, zieht man sie weg. Die Haut der Hand wird so nicht weiter geschädigt.

Die wenigsten neuropathischen Schmerzen sind heilbar, da sich die geschädigten Nervenzellen nur in den seltensten Fällen komplett regenerieren. Das führt in der Regel zu chronischen Schmerzen und kann für die Betroffenen eine beträchtliche Einschränkung ihrer Lebensqualität bedeuten. In den meisten Fällen aber ist es möglich, die Beschwerden durch regelmäßige Schmerzmittelgabe weitestgehend zu lindern und den Patienten so einen möglichst schmerzfreien Alltag zu gewährleisten.

Welche Vorteile entstehen dem Patienten durch die Verwendung topischer Mittel?

Geringe Mengen durch lokale Anwendung

Die Anwendung topischer, also äußerlich anzuwendender Medikamente bietet den Patienten mehrere Vorteile: Die Menge des eingesetzten Präparates kann um sehr vieles geringer gehalten werden, da die Anwendung nur lokal, das heißt gezielt auf der betroffenen Stelle, erfolgt und sich darauf beschränkt. Das führt zu weniger Belastung des Organismus.

In der Schmerztherapie gibt es verschieden Methoden der Anwendung. Manche Schmerzmittel werden oral in Form von Tabletten oder Lösungen aufgenommen, andere werden injiziert oder appliziert. Eine Injektion ist das Verabreichen eines Medikaments durch eine Spritze, eine Applikation ein Auftragen auf der Haut.

Geschluckte oder gespritzte Präparate wirken sehr viel stärker auf den Gesamtorganismus. Vor allem, weil sich die Medikamentengabe nicht auf die zu behandelnde Stelle konzentriert, sondern nach der Aufnahme im ganzen Körper vorhanden und aktiv ist. Besonders Tabletten sind dafür bekannt, bei häufiger Einnahme die Magenschleimhaut zu schädigen. Auch schädigen mehrere gängige Schmerzmittel die Leber, was gegen die Einnahme über einen längeren Zeitraum spricht.

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